Zu einem Gesangsfest der besonderen Art hatten der Gemischte
Chor Colbitz und der Glindenberger Chor für Sonnabend, den 8.
Oktober 2005 eingeladen. Unter der künstlerischen Leitung von
Bärbel Pfeiffer (Groß Ammensleben und Colbitz) und Christine Bauer (Glindenberg)
erklangen Herbstlieder und Chorweisen mit Bezug zum Thema
Beziehungen. Dieses Thema ließ bei der Programmgestaltung viel
Spielraum. Und so ging es bei den Liedern und Gedichten um die
Beziehungen der Menschen untereinander, zur Heimat, zur Natur,
zu Erinnerungen und allgemein den schönen Dingen des Lebens. Es
gab ein Wiederhören solch bekannter Weisen, wie z.B. Bunt sind
schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, Heut soll das große
Flachsernten sein, Kein schöner Land in dieser Zeit. Zu den
besonderen Höhepunkten gehörten Lieder, die eigens für den
Colbitzer Chor komponiert worden sind und sich auch gleich ins
Ohr schmeichelten: Es liegt ein Dörfchen am Rande der Heide
und
Auf der weiten grünen Heide. Nachdem der Glindenberger Chor mit
Gospelsongs erfreut hatte, vereinten sich beide Chöre zu
prachtvollem Gemeinschaftsgesang und verabschiedeten sich mit
Ade nun zur guten Nacht. Für den herzlichen Beifall bedankten
sich die Sänger mit dem Segenslied Mögen sich die Wege vor
deinen Füßen ebnen.

Gemeinschaftlicher Schlussgesang, Gemischter Chor Colbitz und Chor
Glindenberg, Dirigent: Bärbel Pfeiffer.
Text und Foto: Prof. Dr. Rüdiger
Pfeiffer
Quelle: Gemeindeblatt
Niedere Börde, November 2005